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Borke Beckett Boom im Theaterhaus Stuttgart

eine Reminiszenz an „Krapp´s last Tape“

Tobias Borke gehört zu den großen Virtuosen der Freestyle-Kunst. Er improvisiert Reime und Verse, er jongliert mit der Sprache, lässt sich vom Publikum Stichwörter geben und verwebt diese spontan zu kunstvollen Satzgebilden.

Vor vielen Jahren hat er Tagebuch geführt. Er hat seine Erlebnisse und Erinnerungen auf MiniDisc festgehalten, nicht irgendwie, sondern in improvisierten Reimen und Versen, als Freestyle-Raps. Damals als 19-jähriger wusste er noch nichts von“Krapp`s Last Tape“ und von Samuel Beckett, der diese Idee eines akustischen Tagebuchs in seinem Theaterstück auf die Bühne gebracht hatte, 1958 war das. Wie Krapp wird auch Tobias Borke mit seinen 10,15 Jahre alten Aufnahmen konfrontiert. Er weiß nicht, was ihn erwartet, er hat nicht die Möglichkeit, sich vorzubereiten. Zusammen mit dem Publikum lässt er sich an diesem Abend überraschen, welche Passage der DJ ihm als nächstes vorspielen wird. Und nimmt sie dann spontan zum Anlass, um neue autobiographische Raps zu improvisieren für sich selbst und im direkten Kontakt mit dem Publikum. Ein Freestyle-Abend, an dem das Publikum hautnah miterleben kann, wie eine lyrische Improvisation entsteht und sich entwickelt, wie die abstrakte, literarische Idee von Samuel Beckett gut 50 Jahre später ins wirkliche Leben prallt.

Datum und Ort:
6. Oktober 2014, 20 Uhr im Theaterhaus Stuttgart, Tickets >hier<

Konzept und Regie:
Almut Schnerring und Sascha Verlan

Texte:
Tobias Borke
www.tobiasborke.de

Musik:
Philip Scheibel und Toni Farris
www.pheel.de

 

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